{"id":49,"date":"2024-01-04T01:00:26","date_gmt":"2024-01-04T00:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/chileblog\/?p=49"},"modified":"2024-01-04T03:37:32","modified_gmt":"2024-01-04T02:37:32","slug":"mit-oeffentlichem-nahverkehr-guenstig-ins-stadtzentrum-von-santiago","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/chileblog\/2024\/01\/04\/mit-oeffentlichem-nahverkehr-guenstig-ins-stadtzentrum-von-santiago\/","title":{"rendered":"Mit \u00f6ffentlichem Nahverkehr g\u00fcnstig ins Stadtzentrum von Santiago"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Anflug auf Santiago ist beeindruckend, denn die letzten 30 Minuten fliegt man \u00fcber die Anden, mit grandiosem Blick auf einige Berggipfel \u2013 nun im Sommer mit wenig Schnee. Santiago hat einen Flughafen f\u00fcr internationale Fl\u00fcge, den <em>Aeropuerto Internacional Arturo Merino Ben\u00edtez de Santiago.<\/em> Von einer Mitreisenden erfahre ich, dass Fl\u00fcge \u00fcber Madrid h\u00e4ufig die g\u00fcnstigsten Optionen sind. Ich bin \u00fcber Sao Paolo geflogen mit Latam. Die Airline ist in Ordnung, das Essen \u00fcbertrifft keine Erwartungen. <br>Am Flughafen in Santiago\u00a0 erwarten mich viele Taxifahrer, die mich ansprechen \u2013 nichts \u00dcberraschendes. Ich habe allerdings vor, mich m\u00f6glichst mit dem lokalen Nahverkehr zu bewegen. Im Lonely Planet (nat\u00fcrlich als eBook, um Gewicht zu sparen) finde ich heraus, dass es mehrere Busse zur n\u00e4chstgelegenen Metrostation <em>Pajaritos<\/em> gibt. F\u00fcr 1.800 CLP, bezahlbar mit Kreditkarte am Ticketoffice der Busstation, kaufe ich ein Ticket. Zur Busstation muss man, wenn <em>man das Terminal 2 Internacional<\/em> verl\u00e4sst, nach links abbiegen und auf das dar\u00fcber gelegene Level gehen. Die Busstation ist eindeutig ausgeschildert als <em>Estacion de Buses<\/em>. Die Kosten f\u00fcrs Geldabheben liegen bei an allen Bankautomaten, sowohl am Flughafen als auch in der Stadt, bei teuren, knapp 8.000 CLP. Man kann also ruhig bereits am Flughafen Geld abheben am (einzigen) Bankautomat von Santander. <\/p>\n\n\n\n<p><br>An der Metrostation irre ich einen Moment umher und suche nach einer M\u00f6glichkeit ein Ticket zu kaufen \u2013 auf den ersten Blick nicht ersichtlich und so traue ich mich einen Sicherheitsmann auf Spanisch anzusprechen. Ich verstehe, dass ich in der Mitte der Station am Schalter eine <em>bip!<\/em> kaufen muss. Das ist eine Smartcard um im Nahverkehr zu bezahlen, \u00e4hnlich der israelischen RavKav.\u00a0 Das geht nur mit Bargeld und die Dame am Schalter spricht ausschlie\u00dflich sehr schnelles chilenisches Spanisch. Ich bitte eine Dame neben mir um sprachliche Unterst\u00fctzung \u2013 sie spricht f\u00fcr mich langsamer \u2013 und ich gehe freudestrahlend erfolgreich mit einer <em>bip!<\/em> und 5 gebuchten Fahrten zur Metro, die mich in die Stadt bringt. Die <em>bip!<\/em> hat ihren Namen \u00fcbrigens vom Ger\u00e4usch bei der Abbuchung der Fahrt am Eingang zur Metro &#8211; genau mein Humor! Die <em>bip!<\/em> kostet 1.550 CLP und einzelne Fahrten (<em>pasajes<\/em>) etwa 780 CLP, je nach Uhrzeit. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/chileblog\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20240103_1859107837052110648979597-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-48\" srcset=\"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/chileblog\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20240103_1859107837052110648979597-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.franziskakroeger.de\/chileblog\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20240103_1859107837052110648979597-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.franziskakroeger.de\/chileblog\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20240103_1859107837052110648979597-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.franziskakroeger.de\/chileblog\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20240103_1859107837052110648979597-1240x1653.jpg 1240w, https:\/\/www.franziskakroeger.de\/chileblog\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20240103_1859107837052110648979597-508x677.jpg 508w, https:\/\/www.franziskakroeger.de\/chileblog\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20240103_1859107837052110648979597.jpg 1512w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Exkurs Sicherheit:<\/strong><br>Ich wurde von mehreren Personen, auch von der chilenischen Sitznachbarin im Flieger, vor Taschendieben gewarnt. In der Metro f\u00e4llt mir auf, dass auch die <em>locales<\/em> ihre Taschen nach vorne nehmen und teilweise mit festem Handgriff halten. Also, <em>cuidado<\/em>! <\/p>\n\n\n\n<p><br>Die Stadt empf\u00e4ngt mich mit angenehm trockenen 31 Grad und Sonnenschein \u2013 eine Wohltat nach typisch deutschen 8 Wochen Dauerregen bei 5 Grad. \u00a1<em>V\u00e1monos<\/em>!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anflug auf Santiago ist beeindruckend, denn die letzten 30 Minuten fliegt man \u00fcber die Anden, mit grandiosem Blick auf einige Berggipfel \u2013 nun im Sommer mit wenig Schnee. Santiago hat einen Flughafen f\u00fcr internationale Fl\u00fcge, den Aeropuerto Internacional Arturo Merino Ben\u00edtez de Santiago. 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