{"id":186,"date":"2020-03-16T15:00:00","date_gmt":"2020-03-16T14:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/?p=186"},"modified":"2020-03-16T15:00:00","modified_gmt":"2020-03-16T14:00:00","slug":"vadyanshuf-das-tal-der-eule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/2020\/03\/16\/vadyanshuf-das-tal-der-eule\/","title":{"rendered":"Vadyanshuf \u2013 Das Tal der Eule"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn ich unsere Zeit auf der vierten Farm mit f\u00fcnf Worten umschreiben\nm\u00fcsste, dann w\u00e4ren das: Gr\u00fcn, Sprossen, Unkrautj\u00e4ten, Witze und Arak. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Tal der Eule stehen an die zweihundert Olivenb\u00e4ume, mehrere Obst- und Mandelb\u00e4ume, ein gro\u00dfer H\u00fchnerstall, ein Pferd, zwei Esel, ein Verkaufswagen, f\u00fcnf Bienenst\u00f6cke, Lavendel- und Brombeerhecken sowie mehrere gro\u00dfe und kleine Geb\u00e4ude. Der Biohof von Dani und Tal liegt etwa zehn Kilometer von Rosh Pina entfernt, einer Stadt im Oberen Galil\u00e4a, und hei\u00dft Vadyanshuf. W\u00e4hrend im Sommer die B\u00e4ume bew\u00e4ssert werden m\u00fcssen, gen\u00fcgte der diesj\u00e4hrige Winterregen aus, um alles in sattem Gr\u00fcn erstrahlen zu lassen. Die Wiesenblumen bl\u00fchten und die B\u00e4ume begannen auszutreiben. Im Sommer sieht es dort wohl trotz Bew\u00e4sserung deutlich trockener aus. Am Ende der zweieinhalb Wochen, die wir in Vadyanshuf verbringen durften, bl\u00fchte die gesamte Farm \u2013 ein Farbspektakel \u2013 und zugleich lie\u00df es uns erahnen, wie reich die Farm im Sommer mit Obst gesegnet sein d\u00fcrfte. Vadyanshuf war w\u00e4hrend unserer Zeit dort ein wahres Fr\u00fchlingstal.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200225_1404235262071215245507270-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-208\" \/><figcaption>Mandelbaum in voller Bl\u00fcte<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zu den Produkten der Farm z\u00e4hlten u.a. eingelegte Oliven sowie Oliven\u00f6l aus unterschiedlichen Olivensorten, Honig, Marmeladen, Za\u2018atar und Sprossen. Za\u2018atar ist eine typische Gew\u00fcrzmischung der arabischen K\u00fcche und besteht \u00fcberwiegend aus einer wilden Thymianart mit dem Namen Za\u2018atar. Kleiner Randinfo: Gerichte werden hier nach ihrer Hauptzutat benannt, wie bei ebenjenem Za\u2019atar oder bei Hummus (\u201eKichererbse\u201c). Zum wilden Thymian dazu gemischt werden z.B. Salz und ger\u00f6steter Sesam, aber auch hier scheint wie beim Hummus jede Familie ihr eigenes Geheimrezept zu haben. Geschmacklich erinnert Za\u2018atar an Oregano und passt hervorragend zu Pizza, Nudeln oder Labaneh, einer frischk\u00e4se\u00e4hnlichen, leicht s\u00e4uerlichen Milchspezialit\u00e4t. K\u00fcrzlich hatten die Farmbesitzer eine Konzession erhalten, sodass sie Anfang M\u00e4rz mit dem Verkauf ihrer Produkte vor Ort beginnen wollen. Bisher fuhren sie mit einem Verkaufsanh\u00e4nger zu M\u00e4rkten, Festivals oder Gesch\u00e4ften, um dort die Lebensmittel sowie kleine Gerichte zu verkaufen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200220_142815-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-217\" \/><figcaption>Eingelegte Oliven &#8211; eines der Produkte der Farm Vadyanshuf<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am ertragreichsten ist f\u00fcr die Farm derzeit der Verkauf von Sprossen, und damit w\u00e4ren wir beim zweiten Begriff, den ich mit Vadyanshuf verbinde. Die Samen und Kerne von z.B. Sonnenblumen, Kresse, Mungobohnen, Linsen, Radieschen oder Brokkoli, werden von einem Biohof in Italien bezogen und vor Ort innerhalb weniger Tage in hohen Regalen unter automatisierter Bew\u00e4sserung und Belichtung zum Keimen gebracht. Sonntags und montags werden die Keimlinge bzw. Sprossen \u201egeerntet\u201c, gewaschen und in kompostierbare, durchsichtige T\u00fcten aus Maisst\u00e4rke verpackt. Montags und dienstags erfolgt dann der Transport zu den Verkaufsstellen, sogar bis ins 160 km entfernte Tel Aviv. Beim Ernten, Waschen und Verpacken der Sprossen haben Krischan und ich sonntags und montags zu je sechs Stunden flei\u00dfig unterst\u00fctzt. An den anderen Tagen haben wir im Food Forest um die Jungb\u00e4ume herum Unkraut entfernt und den Schnitt gesammelt. In der zweiten Woche haben wir einen Maschendrahtzaun von dichtem Unkraut befreit und den dort vor ein paar Jahren gepflanzten Brombeeren gleichzeitig Luft und Licht verschafft. Als das erledigt war, machten wir uns \u00fcber wundersch\u00f6n zwischen zahlreichen Feigenb\u00e4umen angelegte Lavendelhecken her und befreiten auch sie von Unkraut. Die Arbeit hat Spa\u00df gemacht, konnten wir doch am Ende des Tages das Ergebnis sehen. Zudem schien w\u00e4hrend des Gro\u00dfteils unserer Zeit dort die Sonne und es wurde tags\u00fcber so &nbsp;warm, dass wir in T-Shirts arbeiteten und Sonnencreme brauchten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200226_170052-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-204\" \/><figcaption>Selbstgezogenen Sprossenmix gab es regelm\u00e4\u00dfig zum Essen dazu<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir hatten, da wir das Auto von Tals Sohn Shem nutzen durften, vielseitige Freizeitm\u00f6glichkeiten. An unserem ersten freien Samstag fuhren wir Richtung Norden in die Golanh\u00f6hen, um eine der Schluchten, die der Fluss Banias \u00fcber die Jahrtausende in die Landschaft gezogen hatte, zu besichtigen. Krischan war bei seiner Studienreise in der 12. Klasse am Banias gewesen und w\u00fcnschte sich, die Gegend erneut zu erkunden. Bei Naturerkundungen bin ich nat\u00fcrlich immer sofort dabei! Wir entschieden uns aus Kosten- und Menschenmengengr\u00fcnden gegen den Besuch des Banias Nationalparks und suchten uns stattdessen bei Google Maps eine andere, scheinbar gut zug\u00e4ngliche Stelle des Flusses heraus. Wir parkten in Snir, einem Ort in der N\u00e4he des Kibbutz Dan, und folgten einem Pfad in Richtung Banias. Die Schlucht, die sich uns darbot, war beeindruckend. Auf der anderen Seite des Tales sahen wir den Fluss Nahal, der sich \u00fcber eine Kante etwa 50 m in die Tiefe st\u00fcrzte. Zug\u00e4nglich war dieser Wasserfall ohne Weiteres leider nicht, weshalb wir uns darauf konzentrierten die \u00f6rtliche Sehensw\u00fcrdigkeit, einen Panzer, zu finden. Einige H\u00f6henmeter die Schlucht hinab trafen wir schlie\u00dflich auf einen rauschenden, klaren Banias. Das Wasser hat sich \u00fcber die Jahre hinweg durch Basalt gefressen und entsprechend steil und unzug\u00e4nglich erschien die Schlucht zur anderen Seite. Nach einer Weile fanden wir auch den Panzer, der auf dem Kopf halb im Fluss liegend offenbar ein bei der Bev\u00f6lkerung beliebtes Freizeitziel darstellt. Da Shabbat war, picknickte eine etwa 12-k\u00f6pfige Familie auf der Unterseite des syrischen Panzers, der aus dem Sechs-Tage-Krieg im Jahre 1967 stammt. Der Sechs-Tage-Krieg stellt einen der bedeutendsten H\u00f6hepunkte des bis heute andauernden israelisch-arabischen Konfliktes dar. Nach einem Angriff Israels auf Luftst\u00fctzpunkte \u00c4gyptens, Jordaniens und Syriens nahm Israel in anschlie\u00dfenden Bodenangriffen den Gaza-Streifen (vormals \u00c4gypten), die Golanh\u00f6hen (Syrien), Ost-Jerusalem sowie das Westjordanland (Jordanien) ein. Damals wurde der Grundstein f\u00fcr die noch heute andauernden Konflikte gelegt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200215_134644-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-198\" \/><figcaption>Syrischer Panzer aus dem Sechstagekrieg, am Ufer des Banias in der N\u00e4he des Kibbutz Snir<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Weitere Shabbat- und Feierabendausfl\u00fcge f\u00fchrten uns in das Hula-Tal, das aufgrund gro\u00dfer Wasserfl\u00e4chen eine beliebte Zwischenstation f\u00fcr Zugv\u00f6gel auf der Nord-S\u00fcd-Route darstellt. Wir konnten dort aus der N\u00e4he und in der Ferne unterschiedlichste Tiere beobachten, wie z.B. Nutrias, Schildkr\u00f6ten, Katzenfische, Kraniche und zahlreiche Entenarten. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200215_101825-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-196\" \/><figcaption>Ein ausgewachsenes Nutria mit Babies &#8211; Funfact: Nutrias haben ihre Zitzen auf dem R\u00fccken, damit die Kleinen auch im Wasser schwimmend ges\u00e4ugt werden k\u00f6nnen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>An einem Nachmittag fuhren wir nach Safed, der h\u00f6chstgelegenen Stadt Israels, die bekannt ist f\u00fcr ihre sch\u00f6ne Altstadt mit Pflastersteinstra\u00dfen und blau bemalten Fenstern und T\u00fcren sowie vielen Kunstgallerien. Leider war uns das Wetter, wie so oft bei unseren St\u00e4dtetrips, nicht gut gesonnen \u2013 im wahrsten Sinne des Wortes \u2013 und es regnete in Str\u00f6men als wir ankamen, was die Temperaturen deutlich fallen lie\u00df. Die H\u00f6henlage des Ortes trug das Seine dazu bei. Unsere Erkundung konnten wir zwar trockenen Hauptes, aber nicht trockenen Fu\u00dfes durchf\u00fchren. Aber wir lie\u00dfen uns die Laune nicht verderben, schauten uns die Altstadt an, genossen eine jemenitische Spezialit\u00e4t, die viel K\u00e4se enthielt, probierten eine Pizza, die am Ende erst mit salziger Gew\u00fcrzmischung ihr \u201ePotenzial\u201c entfalten konnte. Witzigerweise trafen wir zuf\u00e4llig Pessach in den Stra\u00dfen Safeds, der mit uns auf der Ziegenfarm als Freiwilliger gearbeitet hatte. Er war nach wie vor auf der Ziegenfarm und er sagte, es sei nach wie vor harte und endlos viel Arbeit, aber er schien sich damit zu arrangieren. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200219_172816-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-201\" \/><figcaption>Blick in eine der zahlreichen Gallerien Safeds<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200219_1710578531384997849767929-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-206\" \/><figcaption>Die verwinkelten Stra\u00dfen Safeds waren sch\u00f6n, aber abseits der einen touristischen Pflasterstra\u00dfe hat die Stadt eher Ruinen und heruntergekommene H\u00e4user zu bieten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>An einem Sonntagabend nahm Shem, ehemals Musiker in den Stra\u00dfen Tel Avivs, uns mit in eine Bar im Kibbutz Amir, wo er an einer Jam-Session teilnahm. Das war ein wunderbar interessanter und musikalischer Abend. Die Musiker auf der B\u00fchne rotierten unerl\u00e4sslich, sodass die Zusammensetzung und entsprechend der Stil etwa alle halbe Stunde wechselten \u2013 es wurde nicht langweilig. Das Klientel der Bar war zu 95 % der alternativen Szene zuzuordnen, denn Dreadlocks und Batikshirts waren dominant ebenso wie Joints, wobei letztere in Israel zum Feierabendritual zu geh\u00f6ren scheinen. Der s\u00fc\u00dfliche Qualm zieht am Wochenende durch alle Stra\u00dfen Tel Avivs und Haifas und wurde bisher in allen Farmen, die wir besuchten, wenn auch nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig, konsumiert. Als Gr\u00fcnde werden oftmals die allzeit angespannte Lage Israels, mal der verpflichtende Milit\u00e4rdienst, die unklare Situation mit der Regierung oder all die anderen Kr\u00e4fte, die rechts und links an Israel zerren, angef\u00fchrt: die Gr\u00fcnde derer allerlei, man k\u00f6nnte meinen, es seien Ausreden. Aber belassen wir es dabei. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200227_1555218722823049134484219-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-203\" \/><figcaption>Mehr Israel in einem Bild geht fast gar nicht: Israelische Fahne hinter einem Olivenbaum<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Damit w\u00e4ren wir aber auch beim vierten Begriff, den Witzen. Shem rei\u00dft Witze am laufenden Band, so auch auf der R\u00fcckfahrt von der Bar, als ich mich zu Beginn des Abends hatte breit schlagen lassen, sp\u00e4ter am Abend zur\u00fcck zur Farm zu fahren. Drei\u00dfig Minuten ein angeheiterter Shem auf dem Beifahrersitz und ich kann endlich (liebe Gr\u00fc\u00dfe an Sani an dieser Stelle \ud83d\ude09) eine ganze Bandbreite an unangebrachten rassistischen und sexistischen Witzen erz\u00e4hlen (bis ich wieder in Deutschland bin, habe ich sie sicher alle wieder vergessen). Shems Art und Weise hat definitiv unseren Aufenthalt auf der Farm gepr\u00e4gt. Er hat uns auch das erste Mal mit Arak in Ber\u00fchrung gebracht, als wir abends mit Gitarre und zahlreichen Diskussions- und Gespr\u00e4chsthemen im Gep\u00e4ck vor einem Lagerfeuer vor unserem Wohncontainer sa\u00dfen. Arak ist ein Anisschnaps, der sich geschmacklich und umdrehungstechnisch nicht von Ouzo oder Raki unterscheidet. F\u00fcr Lakritzliebhaber wie uns also durchaus annehmbar.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200228_075506-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-202\" \/><figcaption>Blick von der Terrasse unseres Wohncontainers in den Garten mit Outdoor-Duschwanne und Feuerstelle<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die etwas mehr als zwei Wochen bei Tal und Dani waren eine unvergessliche Zeit und ich hoffe, dass wir vor unserer geplanten Abreise Ende Juni noch einmal herkommen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200213_154951-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-195\" \/><figcaption>Bei einer unserer Erkundungstouren um die Farm herum entdeckten wir ein wundersch\u00f6nes Tal mit Eukalyptusb\u00e4umen, sahen F\u00fcchse und Wildschweine und verliefen uns gnadenlos<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr weitere Infos zur Farm: www.vadyanshuf.co.il  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich unsere Zeit auf der vierten Farm mit f\u00fcnf Worten umschreiben m\u00fcsste, dann w\u00e4ren das: Gr\u00fcn, Sprossen, Unkrautj\u00e4ten, Witze und Arak. Im Tal der Eule stehen an die zweihundert Olivenb\u00e4ume, mehrere Obst- und Mandelb\u00e4ume, ein gro\u00dfer H\u00fchnerstall, ein Pferd, zwei Esel, ein Verkaufswagen, f\u00fcnf Bienenst\u00f6cke, Lavendel- und Brombeerhecken sowie mehrere gro\u00dfe und kleine Geb\u00e4ude. &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/2020\/03\/16\/vadyanshuf-das-tal-der-eule\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eVadyanshuf \u2013 Das Tal der Eule\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-186","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=186"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/186\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=186"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.franziskakroeger.de\/israelblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}